Trekkingreise: Panoramatour im georgischen Kaukasus, 13 Tage
Kultur- und Naturreise durch Georgiens Bergwelt
Diese eindrucksvolle Wanderreise führt durch die Hochgebirgsregion Swanetien entlang des Hauptkamms des Grossen Kaukasus. Zu Fuss bewegen wir uns von Dorf zu Dorf und geniessen immer wieder spektakuläre Ausblicke auf Gletscher, schroffe Gipfel und grüne Täler. Der besondere Charakter dieser Reise liegt im Zusammenspiel von grossartiger Natur und authentischen Begegnungen mit den Bergbewohnern. Uralte Traditionen, mittelalterliche Wehrtürme und die sprichwörtliche georgische Gastfreundschaft machen diese Reise zu einem intensiven Kulturerlebnis.
1. Tag: Anreise
Abendflug nach Tiflis mit Ankunft am folgenden Tag.
2. Tag: Tiflis – die lebendige Hauptstadt (F/-/A)
Frühmorgendliche Ankunft in Tiflis, anschliessend Transfer ins Hotel und Begrüssung durch die Reiseleitung. Die Zimmer stehen bereits zur Verfügung. Nach dem Frühstück erkunden wir zu Fuss die Altstadt und ausgewählte Viertel der georgischen Hauptstadt. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen nahe beieinander und lassen sich bequem bei einem Spaziergang entdecken. Wir besuchen die Metekhi-Kirche mit dem Reiterstandbild von Wachtang Gorgassali und geniessen den Blick über den Fluss Mtkvari. Weiter geht es vorbei an den Schwefelbädern zur Narikala-Festung, zur Synagoge, zur Sioni-Kathedrale sowie zur Antschischati-Kirche aus dem 6. Jahrhundert, dem ältesten Sakralbau der Stadt. Gemeinsames Abendessen in einem georgischen Restaurant.
Übernachtung im Hotel in Tiflis (400 m), Fahrzeit ca. 30 Minuten
3. Tag: Tiflis – Mzcheta – Gelati – Kutaissi (F/-/A)
Am Morgen fahren wir nach Mzcheta, der ehemaligen Hauptstadt und dem religiösen Zentrum Georgiens, das unter dem Schutz des UNESCO-Welterbes steht. Wir besichtigen die Dschwari-Kirche sowie die Swetizchoveli-Kathedrale, unter der gemäss Überlieferung das Gewand Christi ruhen soll. Danach Weiterfahrt in die westgeorgische Region Imeretien. In Kutaissi besuchen wir die Bagrati-Kathedrale sowie den Gelati-Klosterkomplex mit seiner berühmten Akademie, sofern die Renovationsarbeiten abgeschlossen sind.
Übernachtung im Familienhotel in Kutaissi (80 m), Fahrzeit ca. 5 Std.
4. Tag: Okatse-Canyon und Fahrt nach Swanetien (F/-/A)
Im Dorf Gordi besuchen wir den eindrucksvollen Okatse-Canyon. Wer schwindelfrei ist, kann den Canyon über einen Holzsteg überqueren und einen Spaziergang durch den umliegenden Wald unternehmen. Anschliessend fahren wir weiter in die abgeschiedene Bergregion Swanetien. Diese Gegend beeindruckt nicht nur mit den höchsten Gipfeln und Gletschern Georgiens, sondern auch mit ihrer weitgehend unberührten Natur und den bis heute gepflegten mittelalterlichen Traditionen.
Übernachtung im Gästehaus in Betscho (1600 m), Fahrzeit ca. 5 bis 6 Std.
5. Tag: Wanderung zu den Wasserfällen des Uschba (F/L/A)
Nach einer kurzen Fahrt ins Dorf Schichra beginnt unsere Wanderung entlang des Dolra-Flusses. Wir steigen durch eine spektakuläre Landschaft mit Wasserfällen und alpiner Vegetation bis zum Fuss des mächtigen Uschba-Berges auf etwa 2200 Meter. Nach der Wanderung Rückkehr ins Gästehaus nach Betscho.
Übernachtung im Gästehaus in Betscho (1600 m), Wanderzeit ca. 4 bis 5 Std. / Höhenmeter +550 m, -550 m
6. Tag: Mestia und das Tschalaadi-Tal (F/-/A)
Am Morgen fahren wir nach Mestia, dem kulturellen Zentrum Swanetiens. Von einer Brücke aus starten wir unsere Wanderung ins Tschalaadi-Tal. Der Weg führt durch dichte Wälder, und bei guter Sicht eröffnet sich der Blick auf den Tschalaadi-Gletscher. Zurück in Mestia fahren wir nach Hatsvali. Bei gutem Wetter nutzen wir die Seilbahn auf den Berg Suruldi und geniessen das Panorama auf die umliegenden Viertausender wie Schchara, Uschba, Tetnuldi und Schchelda. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung.
Übernachtung im Familienhotel in Mestia (1500 m), Wanderzeit ca. 2 Std. / Höhenmeter +370 m, -370 m
7. Tag: Beginn der mehrtägigen Trekkingetappen (F/L/A)
Wir verlassen Mestia zu Fuss und wandern über Wiesen und bewaldete Hügel in Richtung Mulachi. Dabei begleiten uns eindrucksvolle Ausblicke auf die Gipfel von Uschba und Tetnuldi. Am Nachmittag erreichen wir unser Gästehaus. Das Hauptgepäck wird täglich per Fahrzeug transportiert.
Übernachtung in einer Privatunterkunft in Mulachi (1600 m), Wanderzeit ca. 4 bis 5 Std. (14 km) / Höhenmeter +650 m, -520 m
8. Tag: Über den Pass nach Adischi (F/L/A)
Die heutige Etappe führt zunächst nach Jabeshi und weiter durch Wald und alpine Wiesen hinauf zu einem Pass auf 2480 Metern. Von hier geniessen wir einen weiten Blick auf den Chaneri-Gletscher sowie auf die umliegenden Viertausender. Anschliessend steigen wir ins abgelegene Dorf Adischi ab, wo nur wenige Familien leben. Die Unterkünfte sind einfach, die Sanitäranlagen befinden sich ausserhalb des Hauses.
Übernachtung in einer Privatunterkunft in Adischi (2000 m), Wanderzeit ca. 5 bis 6 Std. (15 km) / Höhenmeter +1070 m, -530 m
9. Tag: Über den Chkhuntieri-Pass nach Iprari (F/L/A)
Wir folgen zunächst dem breiten Tal und dem mäandrierenden Fluss, den wir je nach Wasserstand auf Pferden überqueren. Danach erfolgt der Aufstieg zum Chkhuntieri-Pass auf 2720 Metern. Entlang des Weges säumen Rhododendren die Landschaft. Über das verlassene Dorf Kalde erreichen wir schliesslich Iprari.
Übernachtung in einer Privatunterkunft in Iprari (1780 m), Wanderzeit ca. 6 bis 7 Std. (15 km) / Höhenmeter +760 m, -950 m
10. Tag: Ankunft in Uschguli (F/L/A)
Am Vormittag wandern wir nach Davra und weiter nach Uschguli, einer der höchstgelegenen dauerhaft bewohnten Siedlungen des Kaukasus. Der Ort gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und besticht durch seine charakteristischen Wehrtürme und die eindrückliche Hochgebirgslandschaft.
Übernachtung in einer einfachen Privatunterkunft in Uschguli (2200 m), Wanderzeit ca. 4 bis 5 Std. (15 km) / Höhenmeter +765 m, -500 m
11. Tag: Wanderung am Gorvashi-Pass und Fahrt nach Sugdidi (F/L/A)
Zum Abschluss der Trekkingtage unternehmen wir eine letzte Wanderung zum Gorvashi-Pass und kehren anschliessend nach Uschguli zurück. Danach erfolgt die Fahrt mit dem Fahrzeug nach Sugdidi. Sollte die Wanderung wetterbedingt nicht möglich sein, besuchen wir stattdessen den Tamara-Turm.
Übernachtung im Hotel in Sugdidi (100 m), Wanderzeit ca. 5 Std. (9 km) / Höhenmeter +745 m, -745 m
12. Tag: Rückfahrt nach Tiflis (F/-/A)
Heute fahren wir zurück in die Hauptstadt. Unterwegs besuchen wir ein familiengeführtes Weingut in Kaspi, wo biologische Weine produziert werden. Nach der Degustation erreichen wir am Nachmittag Tiflis. Gemeinsames Abschiedsessen in einem Restaurant.
Übernachtung im Hotel in Tiflis (400 m), Fahrzeit ca. 5 bis 6 Std.
13. Tag: Rückreise (F/-/-)
Frühmorgendlicher Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Schweiz.
F = Frühstück, L = Lunchbox/Picknick, A = Abendessen
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Inbegriffen
Direktflüge Zürich – Tiflis – Zürich in Economy-Klasse mit Edelweiss Air
Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag
Alle Transfers und Überlandfahrten im Kleinbus
Übernachtungen gemäss Programm in Hotels, Familienunterkünften und Gästehäusern (1 Nacht nur Mehrbettzimmer)
Ausflüge, Wanderungen und Aktivitäten gemäss Programm
Mahlzeiten gemäss Programm
Lokale, deutschsprechende Reiseleitung
Bewilligungen und Gebühren
Trekkingtasche mit Rollen
Beitrag für Klima- und Naturschutz (CHF 25.-)
Nicht inbegriffen
Nicht erwähnte Mahlzeiten und Getränke
Trinkgelder
Gruppengrösse
Min. 4, max.12 Personen
Reisedaten
Diese Reise findet an fixen Daten statt, die Ihnen unsere Reise Spezialisten gerne auf Anfrage bekannt geben.
Gut zu wissen
Einfaches bis mittelschweres Trekking, durchschnittliche Kondition. 2 Tagesetappen von 2 bis 3 Stunden, 4 Tagesetappen von 4 bis 5 Stunden, 2 Wanderungen von 5 bis 7 Stunden in Höhen bis ca. 3000 m. Das Hauptgepäck wird während dem Trekking transportiert. Den Tagesrucksack tragen wir selbst. 4 längere Überlandfahrten.
Auf Wunsch organisieren wir diese Reise als individuelle Privatreise ab zwei Personen. Gerne beraten wir Sie persönlich und erstellen Ihnen auf Anfrage ein massgeschneidertes Angebot.
Preis
13 Tage/12 Nächte im DZ ab CHF 3’830.- pro Person
Der ausgewiesene Preis kann aufgrund von Verfügbarkeit und Saisonalität stark variieren.