Startpunkt von Iran Reisen – Die Millionenmetropole Teheran

Mit den Basaren, Museen, Palästen und andere Sehenswürdigkeiten lockt auch die lebendige Hauptstadt Teheran zahlreiche Besucherinnen und Besucher an, ist sie doch meist Startpunkt einer Iran Reise. Zahlreiche interessante Museen zu Geschichte und Kultur, prächtige Bauten wie der Golestanpalast, aber auch die exotischen Basare sind fixe Reiseziele von vielen Iran Rundreisen. In Teheran wartet zum Beispiel der grösste überdachte Basar der Welt auf Kunden. Mit einer Länge von fast 10 Kilometern und mit über 10‘000 Läden wird hier fast alles feilgeboten. Zu finden sind natürlich Perserteppiche, aber auch Kupfer- und Silberwaren, Lebensmittel und viele verschiedene Gewürze. Hier besonders auch iranischer Safran, der für viele als der Beste der Welt gilt. Auch geschickten Handwerkern kann man bei der Arbeit zusehen und natürlich auch gleich deren Produkte erstehen. Handeln ist hier erwünscht, auch wenn die Sprache oftmals etwas zum Problem werden kann – aber nichts, was nicht mit Händen, Füssen und einem Taschenrechner überbrückt werden kann.

Isfahan – die persische Schönheit

Träume vom Morgenland wie aus dem Bilderbuch werden in der Stadt Isfahan erfüllt. Hier begegnet man auf einer Iran Gruppenreise glänzenden Kuppeln, einer 400-jährigen Brücke mit 33 Bögen, prachtvollen Palästen, zahlreichen Moscheen und auch dem zweitgrössten Platz der Welt. Der Platz des Imams ist 500 Meter lang und ist besonders am Freitag, dem Ruhetag der islamischen Welt, ein beliebter Treffpunkt für Menschen jeden Alters. Eine Prachtmoschee, der Palast „Hohe Pforte“ und ein Basar schmücken den von Arkaden eingefassten Platz. Der grosse Basar von Isfahan ist eine bekannte Sehenswürdigkeit, er wurde mehrheitlich im 16. Jahrhundert errichtet und verbindet die Schah-Moschee mit der Freitagsmoschee. Auch zahlreiche Pärke, Kirchen und weitere Prachtbauten zieren die wunderschöne Stadt, von der mit gutem Grund gesagt wird, sie sei „die halbe Welt“.

Perserteppiche – jahrtausendealte Knüpfkunst

Perserteppiche sind etwas aus der Mode gekommen. Aber noch bis in die 1980er Jahre galt es als chic, mindestens einen teuren, klassischen Perserteppich im Wohnzimmer liegen zu haben. Doch die Mode hat sich geändert, klassische Perserteppiche gelten als altmodisch und verstaubt. Und doch gelingt es den Teppichknüpfern, moderne Teppiche zu gestalten, die auch zum heutigen Einrichtungsstil passen. Seit den Neunzigerjahren sorgen neue Muster, Formen und Farben für Abwechslung. Während Ihrer Iran Ferien bieten sich immer wieder die Möglichkeit, eine traditionelle Teppichknüpferei zu besuchen. Lassen Sie sich bei einer Tasse Tee von der Fingerfertigkeit überraschen und vielleicht verlieben Sie sich in einen dieser edlen Teppiche. Dieses Handwerk wurde übrigens 2010 als „die Kunst des Teppichknüpfens" in die „Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ der UNESCO aufgenommen.

Iran Reisen zu den Ausgrabungsstätten

Zahlreiche untergegangene Völker haben im Laufe der Jahrtausende das Gebiet des Irans bevölkert. Und viele davon haben für die Teilnehmenden einer Iran Rundreise faszinierende Zeugen ihrer Kultur hinterlassen. Die bekannteste und eindrücklichste antike Stätte ist Persepolis, die Hauptstadt der Achämeniden, der Altperser. Sie wurde im Jahre 330 vor Christus von Alexander dem Grossen zerstört, trotzdem sind ihre Ruinen auch heute noch sehr eindrücklich. Bereits 1979 wurde die Stätte von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt - und das zurecht. Faszinierende, hervorragend erhaltene Reliefs, grosse Pfeiler, Mauern und Treppen zeugen von einer vergangenen Pracht. Weniger prächtig, aber dennoch eindrücklich sind die Reste anderer Städte wie z. B. Pasargadae auf 1900 m Höhe im Zagrosgebirge. Hier befindet sich unter anderem auch das Grabmal des Herrschers Kryos II. Doch während einer Iran Reise erwarten Sie mehr als 30 antike Stätten, die faszinierende Einblicke in die Vergangenheit des Landes ermöglichen.

Ferien im Iran - Hohe Berge und gigantische Wüsten

Wer Ferien im Iran macht entdeckt ein Land, welches durch hohe Berge und zahlreiche Wüstengebiete geprägt wird. Grosse Teile des Landes sind deshalb unwirtlich und werden nur gerade von Nomadenvölkern bewohnt. Doch um auch mal etwas Wüstenluft zu schnuppern, ist die Oase Garmeh ein idealer Ort. Mitten in der Dasht-e-Kawir finden sich frisches Wasser und Dattelpalmen. Dasht-e-Kawir ist mit 77‘600 km2 fast doppelt so gross wie die Schweiz und damit auf Platz 26 der grössten Wüsten der Welt. Doch auch wem die Oase etwas zu weit weg ist, die Grossstadt Yazd bietet als Oasenstadt ein grossartiges Wüstengefühl. Und seit 2017 ist die Stadt mit ihren Kuppeln, Feuertempeln und Moscheen sogar UNESCO Weltkulturerbe. Das zweite prägende Element des Irans sind wie erwähnt die Berge. Besonders der Damavand ragt mit 5610 Metern weit über den höchsten Berg Westeuropas, den Mont Blanc, hinaus. Und viele Bergspitzen in den verschiedenen Gebirgen erreichen 4000 Meter Höhe und mehr. Lassen auch Sie sich von den kargen Landschaften begeistern, wir beraten Sie gerne über die passenden Rundreisen.