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ab CHF 2320.- pro Person

Vom Nordiran nach Isfahan, 13 Tage

13 Tage/12 Nächte ab/bis Schweiz

Highlights:
Blaue Moschee in Tabriz
UNESCO-Welterbe Susa
UNESCO-Welterbe Öldscheitü-Mausoleum
UNESCO-Welterbe Takht-e Soleyman
Freitagsmoschee in Isfahan

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Vom Nordiran nach Isfahan, 13 Tage

Einige der wichtigsten historischen Städte und Kunstschätze des Iran finden sich im Norden und Westen des Landes. Vielleicht weniger häufig besucht, aber nicht minder sehenswert. Hinzu nehmen wir mit Isfahan die »Perle des Orients«. Somit bietet diese Reise ein regelrechtes Kaleidoskop der Highlights eines einzigartigen Landes.

(F = Frühstück, A = Abendessen)

1. Tag: Willkommen im Iran
Unsere Reise beginnt im Nordiran. Via Istanbul fliegen wir nach Tabriz, das im frühen 20. Jahrhundert die grösste Stadt Persiens war. Es gibt sogar Quellen, die es am Rande des Garten Eden lokalisieren wollen.

2. Tag: Ausflug nach Kandovan (F, A)
In Tabriz werden wir in Empfang genommen und fahren in unser Hotel. Nach dem Frühstück unternehmen wir einen Ausflug in das Bergdorf Kandovan. Die Häuser wurden ähnlich wie in Kappadokien terrassenartig in das weiche Tuffgestein hineingebaut. Nachdem wir uns umgesehen haben, kehren wir nach Tabriz zurück. Im Aserbaidschan Museum finden sich Objekte aus der vorislamischen und islamischen Zeit. Die Blaue Moschee ist das berühmteste Baudenkmal der Stadt. Die Moschee ist wegen Ihrer Fliesenverkleidung in kobaltblau weltbekannt und ist heute ein Museum. Anschliessend besuchen wir den Basar, der zu den grössten und stimmungsvollsten im Iran zählt. Von den Terrassenanlagen des Parks El Goli hat man einen schönen Blick über die südlichen Stadtteile von Tabriz. 140 km

3. Tag: Von Tabriz nach Ardabil (F, A)
Wir verlassen Tabriz und machen uns auf den Weg nach Ahar in der Provinz Ost-Aserbaidschan, wo wir das Grab von Scheich Shahab besuchen und einiges über die frühe persische Mystik und ihre Gegner erfahren. Dann geht es nach Ardabil, das noch heute ein Zentrum der Teppichherstellung im Iran ist. Dort sehen wir das berühmte Heiligtum von Scheich Safi al Din, der hier das erste Sufi-Ordenskloster gegründet hat. Nach ihm wurde später eine der wichtigsten Herrscherdynastien des Landes, die Safawiden, benannt. Im ethnologischen Museum erfahren wir mehr über das frühere Leben in dieser damals besonders wichtigen Region des Mittleren Ostens. 275 km

4. Tag: Von Ardabil nach Zanjan (F, A)
Unsere Reise führt uns Richtung Süden nach Zanjan. Die Stadt ist heute vor allem für ihren besonders gut sortierten Basar mit seinen fast 1000 Geschäften bekannt. Hier haben wir ausreichend Zeit, zu flanieren und zu feilschen. Falls Sie Tips dafür brauchen, hat Ihr Reiseleiter sicherlich einige parat! 265 km

5. Tag: Ausflug nach Soltaniyeh (F, A)
In Soltaniyeh sind einige Dorfteile in der typisch ländlichen Lehmarchitektur erbaut worden. Das Öldscheitü-Mausoleum wurde ursprünglich für einen Vetter und Schwiegersohn Mohammeds errichtet. Der Bauherr selbst wurde dort beerdigt. Seit 2005 gehört das Mausoleum zum UNESCO-Weltkulturerbe. Manche Kunsthistoriker sehen in ihm einen Vorläufer des indischen Taj Mahal. Seine Zentralkuppel gehört immerhin zu den grössten in der islamischen Architekturgeschichte. 90 km

6. Tag: Von Zanjan nach Sanandaj (F, A)
Wir machen uns auf den Weg zum »Thron des Salomo« nach Takht-e Soleyman, einem Gebäudekomplex, der ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Tempelanlage mit ihrem zoroastrischen Feuertempel ist um einen Quellsee herum gebaut worden und stammt aus der Zeit der Sassaniden, also aus dem 5. bis 7. Jahrhundert. Eine stimmungsvollere Ausgrabungsstätte dürfte es kaum geben! An ihrer Erforschung waren deutsche Wissenschaftler massgebend beteiligt. Anschliessend fahren wir nach Sanandaj. 370 km

7. Tag: Von Sanandaj nach Kermanshah (F, A)
Auf unserem Weg besuchen wir das Dorf Palangan, das in einer Schlucht liegt und dessen Häuser terrassenförmig in den Hang hineingebaut sind. Kermanshah war zur Zeit des Sassanidenreichs eine Sommerresidenz der Könige. Heute ist es die grösste kurdische Stadt im Iran. Hier steht mit der Tekiyeh Moaven ol-Molk ein selbst für den Iran einzigartiger Bau. Er dient den schiitischen Trauerfeierlichkeiten und ist mit seinen bemalten Fayencen ein regelrechtes Geschichtsbuch zu dieser Richtung des Islam. Die beste Gelegenheit für unseren Reiseleiter, uns mit Hussein und seinen Nachfolgern bekannt zu machen. 235 km

8. Tag: Ausflug nach Taqh-e Bostan und Bisotoun (F, A)
In Tagh-e Bostan befinden sich mehrere Felsreliefs aus der Zeit der Sassaniden. Sie sind zum grossen Teil gut erhalten und liegen neben einer heiligen Quelle. In Bisotun besuchen wir anschliessend das Darius-Relief, das bedeutendste der hier entstandenen Felsreliefs aus der Zeit der persischen Grosskönige. Danach geht es zurück nach Kermanshah. 85 km

9. Tag: Von Kermanshah nach Shushtar (F, A)
Eine lange Fahrt weiter in Richtung Süden steht uns heute bevor. Am Nachmittag erreichen wir Shushtar. Das historische Bewässerungssystem der Stadt ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, das im ganzen Orient und im nördlichen Afrika als nachahmenswertes Vorbild galt. Der Rest des Nachmittags steht Ihnen zur freien Verfügung. 435 km

10. Tag: Ausflug nach Susa und Chogha Zanbil (F, A)
Vorbei an Schluchten, Hochebenen und schroffen Bergmassiven erreichen wir in der Tiefebene die Ruinen der Stadt Susa, deren Wurzeln bis in die Anfänge der städtischen Zivilisation Vorderasiens zurückreichen. In der Winterresidenz der persischen Grosskönige sehen wir die Apadana des Darius-Palastes. Hier bezog einst auch Alexander der Grosse Quartier, um sich von seinem Persienfeldzug zu erholen. Spektakulär ist die Zikkurat von Chogha Zanbil, ein Stufentempel aus der Zeit um 1250 vor Christus. Ihre Grösse und ihr Erhaltungszustand sind einzigartig. Das beste Beispiel für den »Turmbau zu Babel«. 175 km

11. Tag: Von Shushtar nach Isfahan (F, A)
Nach einer langen Fahrt erreichen wir im Laufe des Nachmittags Isfahan. Der Rest des Tages steht Ihnen in der schönsten Stadt Vorderasiens für erste eigene Erkundungen zur freien Verfügung. 520 km

12. Tag: Isfahan: »die Hälfte der Welt« (F, A)
Isfahan leuchtet in Türkis, der Farbe der schiitischen Moscheen: Die Imam- und die Scheikh-Lotfollah-Moschee wetteifern mit dem Blau des Himmels über der Wüstenoase. Um Schah Abbas, den Erbauer der Stadt, ranken sich viele Mythen und Legenden. Die Lage der Stadt an der Südroute der Seidenstrasse hatte ihm zu unermesslichem Reichtum verholfen. Inmitten der in den Grünanlagen am zweitgrössten Platz der Welt sitzenden Menschen hören wir spannende Geschichten über die Begebenheiten am sagenhaften Hofe des Schahs. Selbstverständlich sehen wir auch den Palast der 40 Säulen, der uns an indische Architektur erinnert. Auf der Terrasse des Ali-Qapu-Palastes versetzen wir uns zurück in das 17. Jahrhundert. Voller Stolz nannte sich die Stadt damals »Hälfte der Welt«. Gegen Mitternacht fahren Sie zum Flughafen.

13. Tag: Heimreise
Heute heisst es Abschied nehmen. Sie fliegen via Istanbul zurück in die Heimat.

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Inbegriffen
Flug ab/bis Schweiz
Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren
Rundreise/Ausflüge im landestypischen Klein- bzw. Reisebus mit Klimaanlage
Transfers am An- und Abreisetag (bei Eigenanreise nicht inklusive)
12 Hotelübernachtungen inkl. lokale Steuern (Bad oder Dusche/WC)
11 x Frühstück, 11 x Abendessen
Speziell qualifizierte, Deutsch sprechende Erlebnisreiseleitung
Alle Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren

Gruppengrösse
Min. 10, max. 39 Personen

Reisedaten
Diese Reise findet an fixen Daten statt, die Ihnen unsere Iran-Spezialisten gerne auf Anfrage bekannt geben.

Preis
13 Tage/12 Nächte im DZ ab CHF 2320.- pro Person, Gruppenreise

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